Mein Kind hat große Probleme in Deutsch! Wann kann ich eine Legasthenie vermuten?

 

·         Das Kind kann Ende des 1. Schuljahres zwar die einzelnen Buchstaben eines Wortes benennen, aber die Laute nicht zur Silbe bzw. zum Wort „verschleifen“.
 
·         Dem Kind gelingt im 2. Schuljahr die Zuordnung von Sprachlauten und Buchstaben noch nicht sicher und Verwechslungen von Buchstaben halten sich hartnäckig.
 
·         Die Schrift des Kindes ist auch im 3. Schuljahr nur mit großer Mühe zu entziffern.
 
·         Beim Lesen gelingt es dem Kind nicht, durch mühevolles zusammenschleifen zu dem Sinn hinter dem gelesenen Wort/Satz zu gelangen.
 
·         Das Kind „liest“ Wörter die nicht im Text stehen und völlig ohne Sinnentnahme sind.
 
·         Das Kind schreibt häufig geübte Wörter des Grundwortschatzes mal richtig, dann wieder falsch.
 
·         Selbst geübte Diktate sind für das Kind eine Qual, weil diese ihm nie fehlerfrei gelingen.
 
·         Beim Lesen und/oder Schreiben nimmt das Kind eine auffällige oder verkrampfte Körperhaltung ein.
 
·         Dem Kind unterlaufen bei ungeübten Diktaten im 4. Schuljahr viele Fehler, die man nicht mehr für möglich gehalten hätte.
 
·         Schulischer Förderunterricht sowie regelmäßiges Üben zu Hause bleiben ohnen Erfolg.
 
·         Ein Familienmitglied hat ebenfalls Legasthenie.

 

 

Treffen einige Merkmale auf Ihr Kind zu, lässt dies darauf schließen, dass es sich um eine Legasthenie handelt. Sollte Ihr Kind hingegen nur im Verinnerlichen einiger (Lese)Rechtschreibregeln Schwierigkeiten aufweisen (z. B. Nomen werden immer mal klein geschrieben oder die Auslaute g/k, d/t, b/p werden öfter verwechselt), können Sie von einer (Lese)Rechtschreibschwäche ausgehen.